Sakramente

Taufe  |  Versöhnung  |  Kommunion  |  Firmung  |  Ehe  |  Weihe  |  Krankensalbung



Neben Brotbrechen – die Eucharistie – gehören zu lebendigen Zeichen der Gegenwart Gottes noch andere sechs Sakramente: die Taufe, die Firmung, die Versöhnung, die Ehe, die Weihe und die Krankensalbung.

In den Sakramenten sichert uns Gott zu, dass er uns im Leben nie alleine lässt, sondern durch das ganze Leben begleitet und stärkt, und er unsere menschlichen Bedürfnisse ernst nimmt und uns mit einer zärtlichen Berührung begegnet.

 

Taufe

 

Taufe

Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir Menschen Gottes Kinder sind. Sie macht uns deutlich, dass uns Gott ein unvergängliches Leben schenken möchte, sie ist der Anfang eines bewussten Weges mit diesem Gott und sie gliedert uns ein in die Gemeinschaft all derer, die als Menschen gemeinsam mit Jesus Christus unterwegs waren, sind und sein werden: in das Volk Gottes, die Kirche.

 

Taufsonntage 2017


Taufsonntage 2018

Versöhnung

 

Versöhnung

Als Menschen sind wir schwach und oft scheitern wir an dem, was Gott von uns erwartet. Gott weiss um unser Bemühen und um unser Scheitern. Im Sakrament der Versöhnung sagt uns Gott, dass er uns liebt und schenkt uns die Vergebung unseres Versagens. Bei jeder „Lossprechung“ schenkt er uns die Möglichkeit, neu anzufangen und versichert uns dabei zu helfen. Er will, dass wir leben und dass wir das Leben in Fülle haben, deshalb ist er immer bereit uns zu vergeben und in der Liebe zu stärken.
 
Vor Weihnachten und Ostern finden spezielle Versöhnungsfeiern statt. Deren Daten entnehmen Sie aus dem Pfarrblatt. Die Beichtgelegenheit in unserer Kirche ist immer am ersten Samstag im Monat um 16.45 Uhr. Wenn Sie ausserhalb dieser Zeiten ein persönliches Beichtgespräch wünschen, nehmen Sie direkt mit dem Pfarrer Kontakt auf.

 

Kommunion

 

Kommunion

Mit dem Geheimnisvollen Gedächtnismahl fängt die Kirche an, Kirche zu sein. Das Brechen und Teilen des Brotes in der Eucharistie ist das Zentrum unserer christlichen Gemeinschaft. Die Hl. Kommunion ist eine Stärkung für den Alltag. Sonntägliche Eucharistiefeier ist für die Christen der Höhepunkt, Anfang und Abschluss der Woche.

Einmal im Jahr feiern wir Weissen Sonntag. Eine Woche nach Ostern empfangen die Kinder der 3. Klasse zum ersten Mal die Hl. Kommunion.

 

Firmung

 

Firmung

An der Schwelle zum Erwachsen-Werden wird es in der Firmung bestätigt: Gott geht den Weg durchs Leben mit, Gottes Geist steht jedem von uns als Beistand zur Seite. Der junge Mensch entscheidet sich in der Firmung bewusst, das Leben mit Gott zu gestalten und bekennt sich zum Glauben und zur Kirche.

 

Bei uns wird die Firmung 18+ vorbereitet. Die erste Firmung der Achtzehnjährigen fand 2013 statt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

 

 

 

Ehe

 

Ehe

Wenn sich zwei Menschen vor dem Altar entscheiden, das ganze Leben miteinander zu teilen, dann sichert ihnen Gott zu, diesen Lebensweg mit Ihnen zu gehen und ihre Gemeinschaft der Liebe zu stärken und zu unterstützen. Das Eheversprechen ist nicht einsamer Höhepunkt einer Liebesgeschichte, sondern ein Anfang, der immer wieder neu gewagt werden muss. Sakrament der Ehe ist ein Zeichen der Gottesgegenwart in der Beziehung zweier Menschen, die immer auf seine Hilfe und Stärkung zählen dürfen.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in nächster Zeit Ihre Hochzeit zu feiern, dann finden Sie hier einige wichtige Hinweise, die Ihnen die Vorbereitung erleichtern sollen.

 

 

Weihe

 

Weihe

In der Weihe (Diakonweihe, Priesterweihe, Bischofsweihe) sichert Gott den Menschen seinen Beistand zu, die sich von ihm in die Pflicht nehmen lassen. Er möchte ihnen bei der Weihe zusagen, dass er mit ihnen ist, wenn er sie aussendet.

 

Ebenso hat es der Prophet Jeremia erfahren, als er sich von Gott ergriffen fühlte:


Wohin ich dich auch sende, dorthin sollst du gehen. Und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir, um dich zu beschützen. nach Jer 1,7-8

 

Krankensalbung

 

Krankensalbung

Es gibt kaum jemanden von uns, der nicht Angst davor hätte, plötzlich alt zu sein, krank zu werden und vieles nicht mehr tun zu können. Wie schnell steht man da in der Gefahr, manchen Kontakt zu verlieren und zu vereinsamen.

Wir wollen alles tun, dass dies nicht passiert! Dass wir älter und gebrechlicher werden, das können wir nicht verhindern, aber wir können uns gegenseitig zeigen, dass keiner von uns vergessen ist.

Gegenseitige Aufmerksamkeit
Dazu ist es aber notwendig, dass wir uns gegenseitig mitteilen, wenn jemand von uns krank wird, oder nicht mehr aus dem Haus kann, selbst wenn dies nur vorübergehend sein sollte. Wenn Sie von jemandem wissen, der im Augenblick nicht mehr zu unseren Gottesdiensten kommen kann, ins Krankenhaus muss, oder etwa krank zuhause liegt, dann geben Sie dies dem Pfarramt bekannt.

Krankenkommunion
Viele Kranke leiden ganz stark darunter, nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen zu können. Manche würden - gerade in der Situation der Krankheit - gerne wieder einmal das Sakrament empfangen.
Wenn Sie selbst in diese Lage kommen, auch wenn es nur vorübergehend sein sollte, dann scheuen Sie sich nicht, im Pfarrhaus anzurufen. Wir werden Sie besuchen und die Kommunion bringen.

Krankensalbung
Und wenn Sie länger krank sind oder etwa vor einem Krankenhausaufenthalt stehen, vielleicht sogar auf eine Operation zugehen, dann denken Sie auch daran, dass Ihnen genau in dieser Situation das Sakrament der Krankensalbung helfen will.

Die Krankensalbung hat nichts mit "Sterbesakrament" zu tun, wie immer noch fälschlich angenommen wird. Es ist eine Hilfe zum Leben. Gott will uns äusserlich, aber vor allem innerlich stärken und die Kraft schenken, das, was auf uns zukommt, auch wirklich tragen zu können.

Diese Hinweise sollen Ihnen Mut machen. Wir sind, im Rahmen unserer Möglichkeiten, gerne für Sie da. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie uns brauchen, denn nichts ist wichtiger für unsere Gemeinden, als dass wir fest zueinander stehen und uns gegenseitig den Halt geben, den wir nötig haben.

Einmal im Jahr findet die gemeinsame Feier der Krankensalbung in der Pfarrkirche während der Eucharistiefeier statt. Das Datum (in der Regel im Monat März) wird jeweils im Kirchenblatt bekannt gegeben.

 

zum Seitenanfang
Kirchenblatt