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Minis

 

Die Ministrantinnen und Ministranten übernehmen wichtige Dienste während den Gottesdiensten. Das Wort „Ministrant“ leitet sich vom lateinischen „ministrare“ ab, was mit „dienen“ übersetzt werden kann. Minis, wie die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch genannt werden, die diesen Dienst ausüben, dienen also. Sie tragen Kerzen, helfen bei der Gabenbereitung, ziehen die Kollekten ein oder schwingen das Weihrauchfass, um nur einige ihrer Aufgaben zu nennen. Die ersten beiden Minis waren die Apostel Petrus und Johannes, die von Jesus vor dem letzten Abendmahl den Auftrag bekamen, alles fürs Paschamahl vorzubereiten. Im Laufe der Geschichte hat sich der Dienst der Minis stark verändert. Doch auch heute sind sie noch unverzichtbar in der Liturgie. Nebst ihren Einsätzen im Gottesdienst treffen sich die Minis aber auch in der Freizeit für gemeinsame Anlässe, Ausflüge oder auch Lager. Alle Kinder, die auch zu der Gemeinschaft der Ministrantinnen und Ministranten dazu gehören wollen, und während circa ein bis zwei mal pro Monat in den Gottesdiensten dienen wollen, können nach der Erstkommunion der Ministrantenschar beitreten. Im Seelsorgeraum Berg gibt es einerseits die Minis in Schindellegi die in der St. Anna-Kirche ministrieren und die Minis in Wollerau, die in der St. Verena-Kirche ihren Dienst ausüben. Zu den Anlässen ausserhalb der Gottesdienste sind aber immer beide Scharen eingeladen. Aktuell zählt die Schar in Schindellegi ca. 25 Minis, die Schar in Wollerau ca. 20 Minis. In der deutschsprachigen Schweiz üben ca. 24‘000 Ministrantinnen und Ministranten diesen wertvollen Dienst aus.

Aktuelles

Rückblick

Rückblick Romreise: Auf den Spuren von Petrus, Paulus und der Schweizergarde
Über Christi Himmelfahrt war eine grosse Schar Ministranten aus Wollerau, Schindellegi und Feusisberg zu Besuch in Rom. Vom 13. Mai bis 17. Mai 2026 folgten die Kinder und Jugendlichen den Spuren der Apostel Petrus und Paulus, konnten aber auch einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Schweizergarde werfen. Rom ist immer eine Reise wert. Am 13. Mai 2026 machten sich 30 Ministranten zusammen mit ihren Begleitpersonen und Eltern auf den Weg in die Heilige Stadt, um den beiden Aposteln Petrus und Paulus auf den Puls zu fühlen. Beide haben in Rom ihr Martyrium erlebt und man kommt ihnen emotional besonders nahe, wenn man ihre Basiliken Sankt Paul (vor den Mauern) und natürlich den Petersdom besucht. Die Reisegruppe scheute aber auch nicht davor zurück, tief in eine mehrstöckige Katakombe hinunterzusteigen, in welcher es Gräber, Monogramme, Felsmalereien und viele andere, urchristliche Spuren zu entdecken gab und wo bis heute (!) immer wieder neue Ausgrabungen und Entdeckungen gemacht werden. Ebenso stellten die 551 Stufen bis ganz hinauf auf die Kuppel des Petersdoms kein Hindernis dar, auch wenn die Dachschräge des Domes auf über 130 Metern den Aufstieg erheblich erschwerte. Der Ausblick über den Petersplatz und hinunter in den Petersdom entschädigte die Ministranten aber für ihre Mühe. Eindrücklich war auch der Besuch bei der Schweizergarde im Vatikan. Seit 500 Jahren beschützt sie die Nachfolger Petri und verkörpert dabei weit mehr als Tradition in schönen Gewändern. Zwei Gardisten erzählten anschaulich aus ihrem Alltag und ihrem Aufgabenspektrum, ihrer professionellen Ausbildung und wie es sich anfühlt, das Oberhaupt von 1.5 Milliarden Katholiken in Rom und auf Reisen zu begleiten und zu beschützen. Eindrücklich waren auch der Besuch der Waffenkammer der Garde, des Ehrenhofes in der Kaserne sowie der Kapelle der Schweizergarde San Martino e Sebastiano degli Svizzeri. In Rom erlebt man die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen besonders gut: Zum Beispiel beim Feiern einer heiligen Messe an einem der vielen geschichtsträchtigen Orte (- einmal war dies sogar in den Grotten des Petersdoms möglich, unweit des Petrusgrabes). Oder man fühlt sich als Teil der weltweiten Kirche beim sonntäglichen Angelus- oder Regina Caeli-Segen des Papstes auf dem überfüllten Petersplatz. Vor der Rückreise in die Schweiz war diese Begegnung mit Papst Leo XIV schliesslich der krönende Abschluss einer überaus erlebnisreichen Ministrantenreise nach Rom.
Matthias Weibel, Vizepräsident Kirchenrat Wollerau

Rückblick Startanlass Minis am 18.10.2025
Am 18. Oktober 2025 hat der Startanlass der Wollerauer Minis mit anschliessendem Pizza-Essen stattgefunden. Wir begrüssen Emma Marty, Yaron Eiholzer, Adriano Colozza und Roger Roubach herzlich in unserer Mini-Schar.
«Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Angesicht mit Jubel!» (Ps 100,2)
Dániel László, Jugendseelsorger SSR Berg

Rückblick Romwallfahrt Sommer 2024
Vom Samstag, 27. Juli 2024 bis und mit Samstag, 3. August 2024 fand die XIII. internationale Ministrant*innenwallfahrt nach Rom statt. Bei der unter dem Motto «mit Dir» stehenden Wallfahrt nahmen über 50’000 Messdiener*innen aus der ganzen Welt teil. Auch 5 Minis aus dem Seelsorgeraum Berg waren bei diesem Grossereignis dabei. Sie berichten, was sie erlebt haben:

«Nach einer Carfahrt von Zürich nach Rom durch die Nacht erwachten wir am Sonntagmorgen in der Ewigen Stadt. Das 38°C heisse und sonnige Wetter begleitete uns die ganze Woche. Nach einer ersten Kennenlernrunde in einem schattigen Park, in dem wir uns auch intensiv mit dem Schutzkonzept und den Regeln auseinandersetzen, durften wir einchecken und unsere Zimmer beziehen. An der Eucharistiefeier mit allen rund 400 Teilnehmenden, die an der von der damp organisierten Reise teilnahmen, haben wir auch das erste Mal unser Wallfahrtslied gesungen, welches uns die ganze Woche begleitete.» «Die erste Stadttour am Montag war sehr spannend, wir sahen viele eindrückliche Bauwerke. Das Kolosseum war eines der beeindruckendsten Gebäuden. Auch die vielen Kirchen waren sehr schön gebaut.»

«Den Dienstagmorgen durften wir in unseren Kleingruppe selber gestalten. Nach dem Mittag wurden wir in einer Audienz vom Papst Franziskus in Empfang genommen und hielten mit ihm einen Gottesdienst. Mit dem Segen vom Papst und einem gemeinsamen Abendessen beendeten wir diesen einmaligen und erlebnisreichen Tag.»

«In der Grossgruppe sind wir am Mittwoch zur zweiten Stadtführung aufgebrochen. Dort erwarteten uns spannende Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Schreibmaschine, majestätische Kirchen und faszinierende Ruinen. Mit einem leckeren italienischen Abendessen beendeten wir unseren Tag.»

«Am 1. August haben wir den Vatikan besucht, insbesondere die Schweizergarde und den Petersdom. Wir sind sogar hoch in die 120m hohe Kuppel, wobei wir einige Kalorien verloren haben. Der Dom war, wie erwartet, sehr eindrucksvoll. Die exklusive Tour bei der Schweizer Garde war auch sehr spannend und es hat sogar das Interesse einiger geweckt, selbst Gardist zu werden. Natürlich wurde der nationale Feiertag nicht vergessen: es wurde eine Feier organisiert mit allen Schweizer Minis, und diese wird in Erinnerung bleiben.»

«Am Freitagmorgen hatten wir noch ein letztes Mal ein gemeinsames Morgengebet mit allen 400 Minis. Mit dem Car fuhren wir dann zu den Katakomben und machten eine Führung. Am Nachmittag gingen wir ans Meer. Es war heiss, aber sehr schön. Danach haben wir den Car mit unserm Gepäck beladen und fuhren Richtung Heimat.»

An dieser Stelle nicht nur ein herzliches Dankeschön den älteren Minis aus dem Seelsorgeraum Berg für ihr Dabeisein, sondern auch allen anderen, die diese eindrückliche und unvergessliche Romwallfahrt möglich gemacht haben, besonders auch den Kirchgemeinden für die grosszügige finanzielle Unterstützung der Reise und der damp für die ganze Organisation.

Martin Buck, Jugendseelsorger SSR Berg

 

Rückblick Ausflug Minis Schindellegi  ins Hockstuckli
Am 29. Juni brachen 10 Minis vom Bahnhof Schindellegi auf, um über das Dorf Sattel mit der Drehgondelbahn auf Sattel Hochstuckli zu fahren und vor den Ferien einen gemeinsamen Tag zu verbringen. Dort oben angekommen starteten die Minis zunächst mit der bekannten Rodelbahn, die mit Tunnels und Kurven auf 600 Metern viel Spass und Tempo versprach. Hüpfburganlage und Tubingbahn in wunderschöner Berglandschaft ergänzten den kurzweiligen Morgen, bevor wir dann zum Grillieren auf einem Grillplatz im angrenzenden Waldstück aufbrachen. Martin Ulrich hatte die Verpflegung für die inzwischen hungrigen Münder in seinem Rucksack verwahrt. Schnell war er um das Gepäck leichter geworden und die Vorräte – inzwischen fein in freier Natur grilliert –  in die hungrigen Mägen der Minis gewandert. Gewandert sind die Minis dann anschliessend selbst auch nochmals  – über die 374 m lange Fussgängerhängebrücke „Skywalk“ zurück zur Bergstation Mostelberg. Nach weiteren Runden auf der Rodelbahn warteten Trottinetts auf uns. Und wieder mussten wir – diesmal zusammen mit den Trottinetts – über diese Hängebrücke, die für manche angesichts des aufkommenden stärkeren Windes mehr Adrenalinstösse als Entspannung brachte. Doch dann ging es abwärts fast wie im Flug. Wer solch eine Hängebrücke in der Nähe hat, wer möchte da noch in den Europapark? Aber dorthin wollen sicher gerne alle Minis vom SSR Berg noch zusammen reisen. Nur noch eine Frage der Zeit und der Planung im SSR Berg…Martin Ulrich und seine Frau Margrith haben den Ausflug auf Sattel Hochstuckli vorbereitet und mit begleitet. Wir, Minis und ich, danken ihnen von Herzen! 
Regina Mosacato, Leitung SSR Berg

 

Rückblick Fronleichnam mit Erstkommunikanten 2023
Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich an Fronleichnam die Erstkommunikanten aus Schindellegi und Wollerau zu einem stimmungsvollen Gottesdienst in der jeweiligen Kirche St. Anna, Schindellegi oder St. Verena, Wollerau, ein. In Wollerau wurde am Vortag ein prächtiger Blumenteppich unter fachkundiger Leitung gebastelt. Musikalisch umrahmte in Wollerau den Gottesdienst und die anschliessende Prozession der Musikverein St. Verena. In Schindellegi erteilte Pfarradministrator Patrik Brunschwiler vor der Kirche den eucharistischen Segen. Allein ein herzliches Dankeschön, welche das anschliessende gemütliche Beisammensein beim Apéro organisiert und unterstützt haben.

 

Mini-Reise in den Eurpapark, 24. Mai 2023
Woche für Woche bereichern die Ministrantinnen und Ministranten mit ihrem wertvollen Dienst die sonntäglichen Gottesdienste. Alle paar Jahre ist es dann soweit, dass die Minischar als Dankeschön für ihren Einsatz einen Ausflug in den Europapark nach Rust unternehmen. Dieses Jahr durfte am 24. Mai 2023 die grosse Minischar von über 30 Kinder und Jugendliche aus Schindellegi und Wollerau einen adrenalinreichen Tag auf den abwechslungsreichen Achterbahnen erleben. Besten Dank an alle Beteiligten, die dazu beigetragen haben, diesen tollen Tag zu ermöglichen. Einen besonderen Dank geht an alle Minis und ihre Familien, für die pflichtbewusste Ausübung des Minidienstes während des ganzen Jahres.