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Diakonie

Der Begriff “Diakonie” kommt aus dem Griechischen und ist ein in der Bibel vielgebrauchtes Wort, das so viel wie “für den Anderen da sein” bedeutet. Diakonie ist ein Dienst am Nächsten, wo es darum geht, Notleidenden zu helfen, egal welche Konfession sie haben oder wo sie herkommen.

Unsere Diakonie-Angebote beinhalten:

Begleiten von Menschen in schwierigen Lebenslagen

Wir bieten Beratung, Begleitung und Unterstützung für Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder die in Not sind.

Diese Angebote stehen grundsätzlich allen Menschen offen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Konfession. Unsere Beratungen sind kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht.

Trauercafé

Die Trauer um einen verstorbenen Menschen bedeutet für die Zurückbleibenden oft eine schwere und manchmal auch einsame Zeit. Dabei kann der Austausch mit anderen Betroffenen hilfreich sein.

Das Trauercafé steht allen Menschen offen, die um einen verstorbenen Menschen trauern, unabhängig von Konfession, Kirchenzugehörigkeit und Nationalität. Mit dem Trauercafé wollen wir einen Raum der Gemeinschaft schaffen, der in geschützter Atmosphäre Gelegenheit bietet, sich zu treffen, zu reden und sich mit anderen Trauernden auszutauschen. Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine Trauercafé 2019

Angebote für Menschen mit Lebenserfahrung

Wir bieten Seniorinnen und Senioren, Beratung, Begleitung und Unterstützung. Zudem organisieren wir Anlässe und Veranstaltungen während des Jahres. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Senioren

–      Erzählcafé (Bilder siehe Rubrik Senioren)

–      Stubete (Bilder siehe Rubrik Senioren)

–      Seniorenferien (Bilder siehe Rubrik Senioren)

–      Spirituelle Angebote, zum Beispiel Krankensalbungsfeiern

Angebote im Bereich Gemeinwesenarbeit

  • Wir unterstützen verschiedene Hilfsprojekte im In- und Ausland: unter anderem Fastenopfer, KARIBU-Kinderhilfe in Tansania, Ecole-Mahoro in Burundi
  • Seelsorgeraum-Berg Projekte

Die Seelsorgeraum Berg Projekte finden alle zwei Jahre statt. Dabei werden abwechselnd ausländische und inländische Projekte berücksichtigt. 2016 unterstützten wir KARIBU-Kinderhilfe in Tansania.
2018 setzten wir uns für das „clubhuus.ch“ eine Wohngemeinschaft für Jugendliche in Erstfeld ein. Das „clubhuus“ wurde vor rund 14 Jahren von Generalvikar Dr. Martin Kopp als Anlaufstelle für Jugendliche in Not gegründet.

Rückblick

Projekt Seelsorgraum Berg 2018 „clubhuus“
Zukunft gestalten – auch Dank grosszügiger Spenden
Beim letztjährigen Pfarreiprojekt „clubhuus“, einer Wohngemeinschaft für Jugendliche in Erstfeld, erhalten junge Frauen und Männer individuelle und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Unterstützung. Hier erfahren sie Halt, Begleitung und erhalten ein Stück Heimat. Zurzeit leben Schweizer und asylsuchende Jugendliche in der vollbelegten Wohngemeinschaft. Verantwortlicher Leiter ist Martin Kopp. Ihm steht ein Team aus Sozialarbeiterinnen und Zivildienstleistende zur Seite.
Der gespendete Betrag soll unter anderem für Sprachkurse, die nicht vom Roten Kreuz übernommen werden, eingesetzt werden. Zudem ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung ein wichtiges Thema. So sollen noch Velos angeschafft und ein Teil der Spenden für Freizeitaktivitäten wie Eislaufen, Gebühren für Sportvereine, Eintritte ins Hallenbad etc eingesetzt werden.
Höhepunkte des Pfarreiprojektjahres waren die März Gottesdienste mit Claudia Bisle, Mitarbeiterin und Sozialpädagogin im clubhuus und die Gottesdienste mit Martin Kopp im September, sowie der Besuch interessierter Seelsorgeräte in der Leonhardstrasse.
Dank der grossen Spendenbereitschaft konnte der Seelsorgeraum Berg kürzlich dem „clubhuus“ einen Scheck mit dem Betrag von 24.342,75 Franken übergeben.
Unser grosser Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern.

F o t o
Auf dem Foto von links nach rechts: Pfarrer Dr. Jozef Kuzar, Ali, Ramin, Nuur, Anita Höfer Diakonie, Guido Knobel Seelsorgerat und Generalvikar Dr Martin Kopp