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Jugend

Die Zeit zwischen der Kindheit und dem Erwachsensein ist eine ganz spezielle. Daher sind im Seelsorgeraum Berg die Angebote für die Jugendlichen besonders wichtig. Bei diversen Anlässen können sich die jungen Erwachsenen treffen, austauschen und miteinander eine gute Zeit erleben. Die Jugendseelsorge hat aber auch immer ein offenes Ohr für Probleme, Sorgen und Nöte – meldet euch einfach, falls ihr ein Gespräch sucht, denn die Jugendseelsorge ist, wie der Name schon sagt, für alle Jugendlichen da. Ausserdem organisiert sie verschiedene Anlässe und Gottesdienste, zu denen alle Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse, aus der Oberstufe sowie alle jungen Erwachsenen eingeladen sind. Die Infos zu den Angeboten gibt’s auf der Homepage oder werden im Kirchenblatt publiziert. Nebst den Angeboten im Seelsorgeraum Berg sind die Jugendlichen natürlich auch zu den Jugendanlässen der evangelisch-reformierten Kirche Höfe und der politischen Jugendarbeitsstellen im ganzen Bezirk Höfe eingeladen. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die gerne singen, ist vielleicht der Kinder- und Jugendchor etwas. Für jene, die noch mehr coole Anlässe, abwechslungsreiche Ausflüge und tolle Lager erleben wollen, können sich einen Beitritt in die Jubla Schindellegi-Feusisberg überlegen. Und alle Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse und darüber hinaus, die in den Gottesdiensten eine ganz spezielle Aufgabe übernehmen möchten, sind herzlich zum Dienst als Ministrantin oder Ministrant eingeladen. Falls all das noch nicht genügt, können sich alle Jugendlichen mit eigenen Ideen melden, dann wir geschaut, dass man den Plan umsetzen kann.

Rückblick

Rückblick «Der Andere Kreuzweg»
Getaped – unter diesem Thema fand dieses Jahr “der Andere Kreuzweg” auf der Insel Ufnau statt. Menschen von jung bis alt aus den ganzen Höfen kamen am Nachmittag des Karfreitags in Pfäffikon zusammen, um gemeinsam mit dem Schiff in Richtung Ufnau zu fahren. Vor und in den jahrhundertealten Gemäuern der Kirche St. Peter und Paul erlebten alle Anwesenden einen eindrücklichen, aktuellen und dennoch hoffnungsstiftenden Anderen Kreuzweg. Das Feedback war durchwegs positiv. «So stelle ich mir zeitgemässe und ansprechende Kirche vor» war beispielsweise von einer mitfeiernden Person zu hören. Das Vorbereitungsteam dank allen, die die Durchführung des Anderen Kreuzweges auch in diesem Jahr ermöglicht haben und freut sich bereits auf die nächste Ausgabe.

Rückblick Versöhnungsfeiern Oberstufe und Impulstag 3. OS

Gleich zwei Highlights standen in Kalenderwoche 12 auf dem Programm für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Riedmatt. Nach zweijähriger Zwangspause konnten sich alle Jugendlichen und ihre Lehrpersonen am Mittwoch- oder Donnerstagmorgen in der Kirche St. Verena Wollerau zum interreligiös gestalteten Gottesdienst mit Versöhnungsgedanken versammeln. Mit dem Bild von Luftballons schaffte das Religionslehrpersonenteam, die Mitfeiernden über ihr eigenes Leben nachdenken zu lassen. Manchmal geht auch unserem Leben ein bisschen Luft raus, manchmal zerplatzen Lebensträume und nicht immer schaffen wir es, prall gefüllt mit Energie zu sein. Darunter können unsere Mitmenschen, aber auch die Natur leiden. Doch wir sind in all diesen Situationen nicht allein und dürfen Gott immer wieder um Stärkung und auch um einen Neubeginn bitten.

Dass Gott immer für uns da ist, erlebten auch die katholischen Schülerinnen und Schüler der 3. Oberstufe anlässlich des konfessionellen Impulstages, den sie nach Einsiedeln führte. Nach einem gemeinsamen Start in der Aula und der gemütlichen Zugfahrt ins Klosterdorf absolvierten die Jugendlichen den Monkstrail. Mit Spürsinn, Logik und ihrem Smartphone erkundeten sie das Einsiedler Kloster und kamen dabei nicht nur in der Klosterkirche vorbei, sondern auch im grossen Saal oder dem Marstall. Mit viel neuem Wissen und erstaunlichen Erkenntnissen über das Leben im Kloster feierten alle zusammen mit der Klostergemeinschaft das Konventamt. Nach dem gemeinsamen Picknick bei schönstem Wetter im Schatten der eindrücklichen Klosterfassade ging es für die Jugendlichen ins Kino, wo sie anhand eines kurzweiligen Filmes das praktische Zusammenleben von verschiedenen Religionsgemeinschaften sahen.

An dieser Stelle sei herzlich allen gedankt, die die beiden Anlässe möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt der Schulleitung für die wohlwollende Unterstützung sowie allen Lehrpersonen für die Begleitung.

Sternsinger unterwegs
Am 05. Januar waren 23 motivierte Sternsingkinder im Seelsorgeraum Berg unterwegs, brachten den Segen in die Häuser und sammelten Fr. 4’578.75 für Kinderhilfsprojekte auf der ganzen Welt.
Wir danken den Königinnen und Königen für ihren Einsatz und allen, die sie Freundlich empfangen, gespendet und auch die Kinder auf ihrem Weg begleitet haben.

Kirche hat Zukunft!
Vier interessierte Kinder und Jugendliche aus dem Seelsorgeraum Berg nutzten den Nationalen Zukunftstag am Donnerstag, 14. November 2019, um die vielfältigen Berufe in der Kirche zu entdecken. Die Sakristanin zeigte der Schülerin und den Schülern nebst ihrer Arbeit auch den Kirchenschatz im Tresor. Nach der Besteigung des halben Kirchturms begrüsste der Aushilfs-Priester die Interessierten und erzählte von seinem Werdegang. Nach dem Gottesdienst, der von den besten Plätzen aus mitgefeiert werden konnte, demonstrierte der Organist das Funktionieren der Orgel und beeindruckte mit der grossen Spielvielfalt der Königin der Instrumente. Frisch gestärkt nach der Morgenpause lernten die Vier den auch so wichtigen diakonischen Bereich der Kirche kennen. Auch die Berufe des Diakons und Jugendseelsorgers wurden vorgestellt. Da Rom doch ein bisschen weit weg ist, wurde die Berufung zum Schweizergardisten via Video vorgestellt. Nach der Mittagspause erlebten die Kinder und Jugendlichen den Religionsunterricht mal aus anderer Perspektive und konnten sich gleich selbst als Katechetin oder Katechet ausprobieren. Zum Schluss konnte unter fachkundiger Anleitung der Sekretärin eine eigene Taufbestätigung ausgestellt werden. An dieser Stelle danken wir allen herzlich, die etwas zu diesem Tag beigetragen haben: Vor allem den vier Kindern und Jugendlichen für ihr Interesse und allen, die ihren Beruf vorgestellt haben. Wir hoffen, dass wir an diesem Tag die Vielfalt an Berufen in der Kirche aufzeigen konnten – denn die Kirche wird auch in Zukunft gute Berufsleute brauchen!